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Frequenzgang vs Übertragungsbereich

Der Frequenzgang eines Lautsprechers sollte im Idealfall exakt dem Eingangssignal entsprechen. In der Praxis ist es oft so, dass unterschiedliche Frequenzen trotz gleichem Eingangssignalpegels vom Lautsprecher unterschiedlich laut wiedergegeben werden. In Hifi-Zeitschriften sieht man oft Frequenzgänge abgedruckt. Hier gitl die Regel: Je gerader (linearer) dieser Graph verläuft, desto genauer entspricht seine Wiedergabe dem Quellmaterial. Des weiteren gibt es dabei Winkelabhängigkeiten, das heißt, wer neben den Lautsprechern steht, wird unter Umständen ein dumpferes oder mittenbetonteres Klangbild wahrnehmen.

Es gibt genormte Messverfahren, um den Frequenzgang zu erfassen. Hierbei wird z.B. der Lautsprecher mit einem Testton mit 1 Watt angesteuert und dessen produziertes Signal in 1m Abstand von einem Mikrofon aufgenommen. Fällt der Frequenzgang zu den tiefen Frequenzen hin im Mittel um 3dB (Dezibel) ab, so spricht man von der unteren Grenzfrequenz; das ist der (-3dB) - Punkt, der objektiv vergleichbar aussagt, wie tief ein Lautsprecher im Bassbereich mit ausreichend Pegel spielen kann.

Im Gegensatz dazu gibt es den Übertragungsbereich. Diese Angabe soll dem Kunden suggerieren, dass der Lautsprecher einen besonders weiten Teil der hörbaren Frequenzen (20-20.000Hz) abdeckt. Oft ist es aber so, dass diese Frequenzen nicht in Ansätzen hörbar gespielt werden können. Als Kunde sollte man sich die Frage stellen, ob eine Box von der Größe einer Milchpackung wirklich subwooferartig aufspielen kann. Daher sollte man zur Bewertung des hörbaren Frequenzbereiches, den eine Box abdeckt, immer den Frequenzgang zu Rate ziehen.